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Neu: ANDEN KREUZ UND QUER

Nord-Chile – Bolivien – NW Argentinien

Das Beste aus der bisherigen Ruta 40/Uyuni-Tour mit neuen Hochlandpisten und kulturellen Highlights vereinigt unsere neue Route „Anden kreuz und quer“: in der Oase San Pedro de gewöhnen wir uns an die Höhe. Es locken Tagestouren zu Lagunen mit Flamigos und  Vicuñas, die Tatio Geysire oder ein sportliches Highlight: wer Lust hat, kann die eigene Höhen-Bestmarke knacken und mit dem Motorrad auf über 5500 m fahren! Danach erobern wir viele hundert km atemberaubender Hochlandpisten zwischen Ollagüe und Visviri, entlang einer Kette von zig Vulkanen und traumhaften Salaren. Drei vorbereitete Benzindepots ermöglichen erst die anspruchsvolle Routenführung durch diese ebenso faszinierende wie abgelegene Grenzregion zwischen Chile und Bolivien.

Tatio-Geysire,„Tankstelle“ in Ollagüe, Salar de Surire, Kirche im Isluga-NP, Grenzpiste Chile-Bolivien, Vulkane Parinacota und Pomerape

Wir passieren die schneebedeckten 6000er Parinacota und Pomerape, die Lagunen Chungara und Cotacocani und strohgedeckte Häuser und Kirchen in kleinen Dörfern auf dem Weg zum Grenzübergang Visviri. Ebenfalls neu auf unserer Route ist das Weltkulturerbe und  „Machu Picchu Boliviens“, die Tempelanlagen von Tiahuanaco.  Von La Paz aus geht es hinab in die tropischen Yungas, bevor wir über die prächtige Kolonialstadt Sucre wieder ins Hochland nach Potosí fahren, um dort die Silberminen des Cerro Rico zu erkunden.

Tempel von Tiahuanaco, Potosí, im Silberberg von Potosí, Salar de Uyuni

Beim Salar de Uyuni geht es zurück auf unsere alte Route nach Süden. Wir befahren den größten Salzsee der Erde – eine schier endlose weiße Fläche unter blauschwarzem Himmel.
Der Nordosten Argentiniens begeistert mit tiefroten Canyons und gewaltigen Vulkanen  - in der Provinz Catamarca steht ein 6000er neben dem anderen, insgesamt fast 30!

Die Region zwischen Salta und Cafayate ist ein Eldorado für Motorradfahrer: Pässe mit feinstem Asphalt bis hinauf in die Wolken wechsen sich ab mit staubigen Pisten durch Fels- und Kakteenlandschaften wie im „Wilden Westen“. In National- und Provinzparks wandeln wir auf den Spuren von Sauriern und genießen den nächtlichen Sternenhimmel über der Wüste. Von der Weinbaumetropole Mendoza aus queren wir wieder die Andenkette und passieren den höchsten Berg Südamerikas, den fast 7000 m hohen Aconcagua, bevor wir über Santiago zu unserem Zielhafen Valparaiso fahren. UNESCO Weltkulturerbe mit seiner  historischen Altstadt (wo unser Hostal liegt),  mit ihren berühmten „Murales“ und den Schrägaufzügen von Krupp aus dem Ende des 19. Jahrhunderts.
Die südliche Schleife unserer bisherigen Ruta 40-Tour von Mendoza durch die Seen- und Vulkanlandschaft Araucaniens zurück nach Valparaiso wird künftig in die Patagonien-Tour integriert, womit sich nun beide Touren praktisch ohne Wiederholung von Etappen kombinieren lassen. 
 
Kulinarisches
Dies ist eine Tour für Fleischliebhaber! Sie werden auf ihre Kosten kommen, ob tagsüber unterwegs in kleinen Restaurants an der Strecke, oder abends, wenn wir gelegentlich am Lagerfeuer grillen. Das argentinische Rindfleisch ist nicht umsonst berühmt! In Cafayate werden wir ein Weingut besichtigen und abends auf dem benachbarten Bauernhof köstliches aus dem Lehmbackofen genießen.

Termin:  20.3.-20.4.2023
Preise: Kombination mit der Patagonien-Tour möglich
Fahrer:  6090 € ohne Flug
Mitfahrer: 5790 € ohne Flug, am Sozius oder im Begleitfahrzeug.
Anmeldeunterlagen bitte per email an explo.tours.jz@gmail.com die Anmeldeunterlagen anfordern, ausdrucken, und unterschrieben als Scan oder im Original an unsere Postadresse zurückschicken.
Flüge: Im Reisepreis sind die Flüge nicht enthalten. Damit werden  wir den individuellen Ansprüchen verschiedener Abflugsorte und individuellen Verlängerungen gerecht. Gerne sind wir bei der Flugbuchung mit Tipps behilflich. Die Preise für die Transatlantikflüge + ein Inlandsflug liegen in der Regel, je nach Startort und Timing der Buchung, bei zusammen etwa 700-1.000 € (Economy).
Länder: Chile - Bolivien - Argentinien - Chile
Strecke: Circa. 7.000 km davon  über 2.000 km Schotterpisten. Pioniertour, d.h. einige Streckenabschnitte sind neu und können Überaschungen bringen.
Fahrer: Mit einer leichteren Reiseenduro für geübte Tourenfahrer gut zu fahren. Teilstrecken können versandet sein, dann erfordert das Manövrieren schwerer Enduros Geländeerfahrung. Insgesamt fahrtechnisch die anspruchsvollste unserer Touren.
Motorrad: Enduros sind Voraussetzung, für alle Reiseenduros geeignet, mehr Spaß mit 1-zylindrigen Enduros. 
Teilnehmerlimit: Mindestteilnehmerzahl 13,  max. 17, gefahren wird in Kleingruppen.
Klima: Großes Temperaturspektrum: warm in Chiles Norden, im chilenischen und bolivianischen Hochland nachts kalt, heiß in den Yungas und der Region San Juan – Mendoza. Wir sind häufig in Höhen von 4000-5000 m unterwegs, die dünne Luft erfordert körperliche Fitness und eine gute Höhenakklimatisation.
Voraussichtliche Route: Iquique –  Tocopilla - Calama – San Pedro de Atacama – Ollagüe – Colchane – Putre – Visviri – Tiahuanuco – La Paz – Cochabamba – Sucre – Potosí  Uyuni – Tupiza – La Quiaca – Tilcara – Purmamarca – Juyui – Salta – Cachi – Cafayate – Santa Maria – Belen – Fiambalá - Chilecito - San Augustin – San Juan – Uspallata – Mendoza –- Valparaiso. Sonderstrecken nach Fahrstärke der Gruppe.
Karte-Reiseführer
Informationen:
Übersichtskarte WorldCart Südamerika Süd,  Rutas de Chile (Copec), Bolivien von Reise Know How, Michelin 788 Chie+Argentinien.
Reiseführer Argentinien + Chile von DuMont, Bolivien/Peru von Reise-Knowhow. Sehr viele Infos im Internet.
Orientierung: Sie bekommen von uns Papier Kartenmaterial, digitale Karten und GPS-Daten. Wir unterstützen GPS, daher ist ein Satelliten-Navigationsgerät sehr empfehlenswert, aber nicht Bedingung.
Leistungen:
siehe auch Explorer ABC
Motorradtransporte im Schiffscontainer von München nach Chile und zurück.
Unterkunft: ca. 12 Übernachtungen in Hotels und Hostals v.a. im Hochland, ansonsten Campingplätze, gelegentlich freies Campen in der Pampa oder in den Bergen.
Verpflegung: Halbpension.
Sowie alle weiteren üblichen Leistungen aus unserem Explorer-ABC, wie Begleitfahrzeug oder Sprittransport,  Infos zur Reisevorbereitung. 
Das Explo-Touren-T-Shirt.
Nicht enthalten: Flüge nach und von Santiago/ Santiago-Iquique; Alkohol, Softdrinks; Sprit für‘s Motorrad, Ausflüge, Eintritts- und Parkgebühren.
Tourdurchführung/
Realización:
Explo-Tours-JZ in Zusammenarbeit mit lokalen Reiseagenturen - Explo-Tours-JZ en colaboración con agencias de viajes locales
Selbst mitnehmen  Zelt, guten Schlafsack, Isomatte
Formalitäten: Nur Reisepass, mind. 6 Mon gültig, kein Carnet bei Explo-Gruppentour erforderlich! Die Mitnahme eines internationalen Führer- und Fahrzeugscheins sind empfehlenswert, gelber Impfpass mit kompletter Impfung gegen Covid 19 ist Pflicht.
 Die Reise:  

  • Iquique – die lebendige 400 000 Einwohnerstadt zwischen Strand und Wüste ist Startpunkt unserer Reise am Pacifik
  • Calama – Chuquicamata größter Kupfertagebau der Welt
  • San Pedro de Atacama – Oase in der Atacama, Tatio-Geysire
  • Ollagüe – Colchane – Putre – Visviri
    Einsame Hochlandpisten zwischen Vulkanen und Salaren. Indigene Dörfer mit strohgedeckten Kirchen. Spritversorgung mit Benzindepots.
  • Lagunen Chungara und Totococani vor schneebedeckten Vulkanen
  • Besuch der Tempelanlage von Tiahuanaco
  • Fahrt in die Yungas, voraussichtlich mit dem „Camino de la Muerte“
  • Durch das Cochabamba-Tal zur Kolonialstadt Sucre
  • Potosí – Besuch des Silberbergwerks
    Uyuni, Ausgangspunkt für unseren Ausflug in den größten Salzsee der Welt: den Salar de Uyuni. Wir drücken die Daumen für einen trockenen Salar!
  • Ruppige Pisten durch klasse Landschaften über Tupiza nach Villazon
  • Villazon ist unser Tor nach Argentinien,
  • Einmalige knallbunte Felsformationen zwischen Tilarca, Humahuaca, Abra Pampa und La Quiaca
  • Jetzt geht es kontinuierlich runter nach Purmamarca – mit Abstecher durch die Wolken auf 4500 m und wieder runter
  • Über den Bischofspass nach Salta und Jujuy
  • Endlos Täler und Kurven bis zum Kaktus-Tal bei Cachi
  •  Multicolor Felsenlandschaft am Rio Conchas: Los Medanos-Sanddünen,  El Obelisco, Castillos, Fraile, Sapo, und Amphitheatro sind Felsformationen am Rand einer phantastisch kurvigen zur Abwechslung frisch asphaltierten Straße
  • Entspannen in Cafayate, Weinprobe
  • Siesta und Gauchos, beschauliches Leben in den Andentälern
  • Weiter geht es auf der legendäre Routa 40,  Tintogasta, Santa Maria, Cafayate - diese Strecken bis Salta sind einfach schön, Pässe rauf und runter, verschiedenste Täler von grün bis wüstenhaft bizarr
  • Quilmes und Shincal  -  Inca Ruinen
  • Chilecito, Deutsche bauten hier eine Seilbahn über die 5000 m hohen Berge
  • Cuesta de Miranda - der Kakteenpass
  • Diffunta Correa, hierhin pilgern alle Argentinischen Auto- und Motorradfahrer
  • Auf pitoresken Landschaften zum wüstenhaft heißen San Juan
  • Pampa de Leoncito, befahrbarer Salzsee und Observatorium am Berg
  • Blick auf den Aconcagua, den höchsten Berg Amerikas
  • Villavicencio: Quelle unseres beliebten Mineralwassers und ein kerniger Schotterpass
  • Mendoza – nach soviel Pampa zur Abwechslung eine Millionenstadt
  • Paso Cristo Redentor: am Aconcagua vorbei über die Grenze nach Chile
  • Valparaiso, das Ziel unserer Reise - Altstadt Weltkulturerbe, 100 Jahre alte Aufzüge von Krupp

Gesundheit        Höhe Wir passen uns der Höhe langsam an. Dennoch kann die Adaption mit Kopfschmerzen und Unwohlsein verbunden sein.  Motorradfahren in dieser Höhe ist doppelt anstrengend, Ihr braucht also Kondition - Training hilft!
Risiken  und
 Nebenwirkungen
Mehr noch als die Alpen, sind die dünn besiedelten hohen Anden den Kräften der Natur ausgesetzt. So können Bergstrecken auch im Sommer wegen Schneefall über Nacht unpassierbar sein, Erdrutsche, weggespülte Brücken und blockierte Straßen können vorkommen. Auch ein Vulkanausbruch kann Auswirkungen haben.  Salzseen können durch Regen vorübergehend unbefahrbar werden.
Leichte Erdbeben, eher Erdzittern, sind häufig. Neben dem Wetterrisiko kommen gelegentlich Streiks und Blockaden vor, als Folge können Umwege erforderlich sein. Alles halb so schlimm, wir holen laufend aktuelle Infos ein, und planen flexibel.
Siehe auch Reiseinfos auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Ungefährer Verlauf der geplanten Route


Endurado: Während die Spanier das sagenhafte "Eldorado" = Goldland nicht fanden, werden wir fündig: "Endurado".
Die Anden sind ein sagenhaftes reiches Enduroland, wir kennen sehr viele Nebenstrecken. Kurven - Pässe -  Kurven - Pässe - Kurven - Pässe - Kurven......
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